Umzug von Barcelona nach Rösrath in sein neues Zuhause

Kiko

Kiko, sowie ein   Dutzend  anderer Hunde aus dem spanischen Tierheim, kam am 21. Juni nach 15 stündiger Reise in Rösrath an. Die Mitglieder des  Organisationsteams, sowie etliche  zukünftige „Frauchen“ „,Herrchen“ sowie Pflegeplatzinhaber, warteten schon sehnsüchtig auf die Neuankömmlinge. Ich selbst war am Montag, dem 8 Juni, erst mit Frau Schöppe in Verbindung getreten. Dank ihres überaus grossen Engagements konnten die Voraussetzungen für die Aufnahme des Hundes bei mir innerhalb kurzer Zeit geklärt werden und so gehörte ich am Sonntagmorgen mit zu den erwartungsvollen Adoptanten.

Kiko wurde, wie seine vierbeinigen Kumpel, nach Ankunft umgehend aus seiner Transportbox befreit. Er stand ein wenig unter Schock. Frau Schöppe gab ihn mir an die Leine und wir drehten einige Runden auf dem Gelände. Es entwickelte sich umgehend eine Verbindung zwischen uns beiden. Kiko wurde in meinen Kombi eingeladen und wir fuhren los, als ob wir uns schon Jahre kennen in mein und sein neues Zuhause.

Nach einer Schnupperrunde in Haus und Garten, entspannte sich Kiko, nahm eine kleine Mahlzeit zu sich und war auch einem Bällchenspiel im Garten nicht abgeneigt. Er behielt bereits zu diesem  Zeitpunkt ständigen Blickkontakt zu mir und folgte mir auf Schritt und Tritt.

Meinen Sohn begrüsste er freundlich, es war aber schon klar , dass ich sein Frauchen und seine Orientierung war. In den späteren Nachmittagstunden kam eine Nachbarin mit ihrer Berner Sennehündin auf unser Grundstück. Kiko machte der Hündin umgehend deutlich, dass es „sein Revier“ ist , immer mit Blickkontakt zu mir. Dann spielten die beiden Vierbeiner miteinander.

Nach dem so erstaunlich gut laufenden ersten Tag nahm Kiko seinen Schlafplatz im Körbchen ein. Das Körbchen steht in meinem Zimmer und wir haben von Beginn an ungestörte Nächte gehabt. Kiko ist aufmerksam und versucht immer meine Hinweise zu verstehen. So sind wir  bereits jetzt ein inniges Team. Wenn meine Aufmerksamkeit nicht auf ihn gerichtet ist und andere Menschen in unserem Zuhause sind, muss ich jedoch aufpassen, dass er nicht das Kommando übernimmt. Er will sich oder unser Zuhause dann beschützen. Er ist trotz seiner Grösse ein ausgesprochener Wachhund und zeigt auch gegenüber seinen Artgenossen bisher ein sehr selbstbewusstes Verhalten. Wenn er sich noch ein wenig länger eingelebt hat, werde ich versuchen sein starkes Beschützerverhalten durch gezieltes Training zu reduzieren.Vielleicht entspannt er sich aber auch in diesen Situationen mit der Zeit selber noch ein wenig.

Ansonsten ist Kiko ein goldiges Kerlchen. Ich bin happy mit ihm und glaube, dass es auch umgekehrt der Fall ist. Ganz herzlichen Dank auch an die liebe Frau Schöppe vom  Team “Vergessene Tierheimhunde". Sie hat es ja ermöglicht, dass wir uns finden konnten.

 

Rösrath, den 06.07.2015 

Ina A. 




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